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Sonntag, 6. April 2008, 19:20

Türdämmung Honda Civic

Türdämmung Honda Civic

Dämmen der vorderen Türen
und Einbau eines Zwei-Wege Frontsystems

Das ständige Klappern und vibrieren der vorderen Türen sollte endlich ein Ende haben,
und die klanglich doch recht mageren 10er Blaupunkt Coaxe gegen ein etwas tauglicheres 13er System gewechselt werden.

Begonnen wurde natürlich erst einmal mit der Demontage der Türverkleidungen.
Bei dem alten Civic geht dies erfreulicherweise noch recht einfach. Die Türöffner abschrauben und herausnehmen, Lautsprecherabdeckung und die dahinter befindlichen Schrauben, die Kurbeln für die Fensterheber und die restlichen Schrauben in der Türverkleidung entfernen.




Sind alle Schrauben raus, kann man die Verkleidung,
welche noch mit Plastikstiften in der Tür steckt, vorsichtig abziehen.
So sieht die Tür dann ohne Verkleidung aus,
d.h. eigentlich sollte die Tür nicht so aussehen. Die Nässeschutzfolie fehlt fast komplett. Ein Teil wurde wahrscheinlich bereits früher einmal entfernt, ein anderer Teil ist sicher der Alterung zum Opfer gefallen. Desweiteren hat sich, wie man auf den folgenden Bildern sieht, in den Türen über die Jahre hinweg Unmengen an Dreck gesammelt, welcher vor dem Anbringen der Dämmmatten erst entfernt werden muss.






Nachdem die Reste der alten Nässschutzfolie und der Kleber für die Folie, sowie die alten Blaupunkt Coaxe entfernt waren, wurde die Tür gründlich gereinigt.




Jetzt begann das eigentliche Dämmen.
Dazu wurden Bitumenmatten mit einem Heißluftfön erwärmt und fest gegen das Außenblech der Tür gedrückt. Durch das Erwärmen lassen sich die Matten wunderbar formen und richtig fest andrücken.
So ist gewährleistet, dass die Matten sich auch bei höheren Temperaturen im Sommer nicht von allein wieder ablösen.

Die Matten wurden unterhalb und oberhalb des Seitenaufprallschutzes über die gesamte Breite der Tür geklebt.




Weiter ging es mit dem Einbau der Lautsprecher. Die alten Halterahmen der Coaxe wurden etwas modifiziert und die neuen Tieftöner eingesetzt.
Die Hochtöner sollten auf das Armaturenbrett. Dazu wurde auf der Beifahrerseite das Handschuhfach, auf der Fahrerseite die Verkleidung rund um den Sicherungskasten ausgebaut.

Anschließend wurden die Kabel zwischen den Spalten des Armaturenbretts nach unten verlegt, und durch die Kabeldurchführungen in die Türen gezogen.

Das hört sich jetzt an, als wenn das rucki-lecki fix geht,
aber in der Tat ist das eine richtig friemelige Arbeit, besonders auf der Fahrerseite.
Leute mit dünnen Armen und Fingern sind hier klar im Vorteil.




Jetzt waren die Weichen an der Reihe. Diese wurden mit Montagekleber an der Tür, kurz hinter der Halterung für die Griffmulde, angeklebt.
Dort ist hinter der Türverkleidung später noch genug Platz, so dass dies ein relativ idealer Ort für die Befestigung der Weichen ist.
Die originalen LS-Kabel mussten noch etwas verlängert werden und dann zusammen mit den HT und TMT Anschlusskabeln zur Weiche hin verlegt werden. An einigen Löchern in der Tür wurden die Kabel mit Kabelbindern befestigt.




Jetzt wurden mit den restlichen Matten die Löcher im Innenblech der Tür verschlossen, um dem Mitteltöner ein möglichst geschlossenes Volumen zum Spielen zur Verfügung zu stellen.
Die Innenflächen der Türen waren doch größer als angenommen,
so dass wir außen einen kleinen Flickenteppich geklebt haben, was aber nicht weiter störte. Denn wir haben alle schließbaren Öffnungen auch wirklich abgedichtet bekommen. Und eine flächige Beklebung der Innenseite wäre auf Grund der Streben und Befestigungsöffnungen für die Verkleidung eh nicht möglich gewesen.





Anschließend wurde die Türverkleidung wieder komplett montiert, die Hochtöner ausgerichtet und mit Klebepads fixiert, und die Anlage neu eingestellt.



Material und Arbeit:

Impact PG 50.S 2-Wege-System 13cm 74 Euro (Ebaypreis, realer NP: 169Euro)

30 kleine + 10 große Bitumenmatten 51 Euro

Heiß-Klebestifte, Kabel, Lötzinn, 12 Euro
Klebepads, Kleinkrams

Arbeitszeit: 18.00-22.30 + 14.00-18.30 mit zwei Mann also ca. 18 std.

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