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Samstag, 24. Januar 2015, 01:02

Brüllboxen für Party oder Keller-Heimkino

Maße von unten aus dem Text entnehmen, NICHT vom Bild!
Vorschlag habe ich im Netz gefunden, Daten unten sind von mir...
Wenn man die Daten aus dem Bild nähme, käme ein Gehäuse mit 7,5 Litern Netto und einem extremsten Peak über +9dB um 200Hz raus, das ist mir dann doch etwas ZU krass-boomig, daher unten mein optimierter Vorschlag mit 3x so viel Volumen und "viel mehr Tiefe", im schönsten Doppelsinne. Nach hinten raus schon ziemlich tief für die Praxis, aber anders bekommt man für die 20cm PA-BBs keine vernünftige Abstimmung hin. Nach meinen Daten klappt's super mit der Anbindung bei 80-130Hz.
Nach meinen Daten gibt's immer noch einen "Spaßbuckel" von +4,5dB um 150Hz, aber das ist ja im Rahmen für so ein Projekt.



Mögliche Treiber: Günstige 20cm PA-Breitbänder wie Visaton BG20 oder Beyma 8AG/N, oder oder...

EDIT:
Was ich vergessen hatte zu erwähnen: Ganz so beliebig ist die Lautsprecherwahl doch nicht! Die von mir überprüften Breitbänder wie die genannten BG20 und 8AG/N (und nach ein paar andere) wiesen alle unterschieliche Frequenzgänge auf, sodass man zur Sicherheit nochmal die Tauglichkeit per Simulation nachprüfen sollte, wenn man einen anderen Treiber nimmt.
EDIT 2 und auch sehr sehr wichtig:
Die Box ist, für sich genommen, weit tiefer abgestimmt (um 55Hz). Nur in Verbindung mit diesen 20cm-Treibern, und auch nur in Verbindung mit dem empfohlenen Hochpassfilter kann das gut funktionieren! Ohne Subwoofer würde ich den HP mindestens bei 60Hz setzen, maximal bei 100Hz. In Verbindung mit einem Subwoofer mindestens bei 100Hz, maximal bei 150Hz. Hochpass muss auf jeden Fall sein!
EDIT 3
Je nach Dämmung kann die Box auch kürzer (=weniger tief) sein.


Kampfmeersau-Abstimmung
Innenmaße: Etwa 23 Liter (inklusive aller Abzüge)

Material: 15mm MPX

Box Außenmaße:
330mm Höhe
270mm Breite
450mm Tiefe

Bassreflexöffnung:
45mm Höhe
240mm Breite
390mm Tiefe

Schallwand:
240mm Höhe
240mm Breite
15mm Vertiefung
Einsteigerprobleme? Bitte die TIPPS lesen bzw. drauf verweisen!
ERBAUER: Bollerwagen & Bierkisten
UMBAUER: Skoda Fabia & Partyraum
AUFBAUER: Heimkino & Stereo

ICH:
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Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »kampfmeersau« (25. Januar 2015, 20:28)


2

Mittwoch, 28. Januar 2015, 23:39

Hier in den beiden Abbildungen wird nochmal das gezeigt, was ich am besten finde: Die letzte Kampfmeersau-Abstimmung. Einmal ganz ohne Filter (nicht zu empfehlen!!) und dann mit meiner Empfehlung, Hochpass bei 130Hz.

Nicht im Bild:
Mit 130Hz Hochpass sind beim Beyma 35W RMS Input ohne Verzerrung möglich, beim BG20 sind es 25W RMS. Dabei erreichen sie rechnerisch beide etwa gleichen Pegel, und maximal etwa 108dB um 200Hz. Weniger Watt geht auch!
Mit einem Minimum von 60Hz Hochpass (der sollte nun wirklich mindestens sein!!) sind beim Beyma 12W RMS und beim Visaton 7 RMS drin. Dabei erreichen sie Pegel um maximal 105dB bei 120Hz. Mehr Watt geht hier dann nicht, weniger schon. Aber das ist ja schon sehr akzeptabel.
Beide Versionen sind im Kernbereich gleich laut, also beide prima mit Autoradio oder kleinem Kinter-Verstärker zu betreiben, obwohl die ja nur maximal 10W pro Kanal an 8 Ohm haben, oder weniger. Um die 25-35W RMS pro Kanal an 8 Ohm ausreizen zu können, empfielt sich ein "normaler" Verstärker.
Soweit die THEORIE! PRAXIS folgt, sobald ich zumindest eine Version davon geaut habe. ODER AUCH GERN VON EUCH!!
Oder auch gern Kritik: Hab ich was vergessen? Bis jetzt ist ja alles schnöde Simulation. Ich liebe Win ISD Pro :love: Aber Praxis weicht immer davon ab.




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3

Freitag, 13. März 2015, 04:29

Ich habe die Box noch weiter verkleinert und eine Variante für nur 12mm Wandstärke berechnet. Das soll ja kein Klangkunstwerk werden, nur billig und leicht sein.
Maße und Messenungen poste ich nochmal auf Anfrage! Es sind nun jedenfalls 17,5 Liter plus Port geworden, Maße 30x26x36cm, kleiner geht ja echt nicht mehr. Mal gucken wie es klingt. Visaton empfiehlt für Bassreflex ja mindestens 30 Liter, was auch in der Simulation nachvollziehbar ist. Meine kleine Box ist sehr "boomig" abgestimmt und brauchte nen laaaangen Reflexport, daher auch die 36cm Tiefe bei nur 30cm Höhe. Aer deutlich besser als die 45cm Tiefe bei der vorherigen Version!

Der Tischler meines Vertrauens hat mir ein super Angebot für meine Testbox in 12mm MDF gemacht, also wird die nun gebaut. Dazu gibt es den Visaton BG20 für 25 Euro von Thomann.

Dank Doppelterminal werde ich mal die Variante mit Sperrkreis und ohne Sperrkreis anhören. Besser wäre ja ohne, da es ja so simpel und direkt wie möglich bleiben soll. Aber auch sonst, der Sperrkreis ist super einfach nachlötbar.

Die Farbe steht noch nicht fest. Grundierung will ich nicht verwenden. Das Gehäusedesign ist so gewählt, dass die unterschiedliche Beschaffenheit der Sägekanten nicht so doll auffällt. Wenn man nicht grundiert, sollte man für draußen dann aber lieber MPX nehmen und es mit Holzfarbe für draußen behandeln.

Insgesamt also super einfach nachbaubar für blutige Anfänger. Mit Holz, Leim, Schrauben und Lautsprecher sollte eine Box mit Visaton BG20 für um 50 Euro zu bauen sein, mit Beyma 8AG/N für um 60 Euro. Je nach Terminal, Weichenbauteilen, Lack und Grundierung können noch einmal um 50 Euro draufkommen, je nach Anspruch also. Trotzdem noch sehr billig.
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4

Sonntag, 22. März 2015, 01:09

Schnellkopie als Aktualisierung aus anderen Foren:

Kampfmeersaus Mini-Brüllbox für 20cm-Breitbänder Visaton BG20 oder Beyma 8AG/N


Ziel: Eine Box zu schaffen, die extrem klein ist, dazu auch noch laut, günstig im Preis, und extrem leicht zu bauen. Die günstigste Variante ist für unter 50 Euronen pro Stück machbar.
Wer mehr Platz hat: Da gibt es deutlich größere Boxen für nen vergleichbaren Preis, gleichem Lautsprechertreiber, aber wesentlich mehr Tiefgang. Hier geht es um Minimalismus!

Einsatzzweck: Auf sehr kleinen Bollerwagen oder sehr kleinen Räumen. Wenn Tiefbass gewünscht wird, sollte noch ein Subwoofer dazugeschaltet werden. Die entsprechenden Lautsprechertreiber können eigentlich auch weeesentlich mehr, aber dazu brauchen sie andere, größere Gehäuse. Die Box geht nicht sonderlich tief. Sie ist nicht besonders audiophil. Aber sie ist eben klein, sie ist laut, sie ist günstig, sie ist leicht zu bauen. Das war der Schwerpunkt dieses Projekts. Größere Reflexports in Verbindung mit größeren Gehäusen würden gehen, kleiner sollten sie nicht sein. Größere Gehäuse gehen immer, kleiner sollten sie nicht sein. Superhochton kann man bauartbedingt auch vergessen, das kann man aus einem 20cm-Breitbänder nicht rausholen. Aus meiner Sicht stellt diese meine Box das absolute Minimum dar, was sich noch günstige PA-Top-Box schimpfen darf. "Purismus pur!"

Material: 12mm MDF oder MPX
Maße Außen: H300mm B260mm T360mm
Nettovolumen: 17-18 Liter
Portfläche: 236x28mm

Maße (ohne Gewähr):
Schallwand: 236x236mm (nur die 12mm nach Innen versetzt!)
Seiten: 276x360mm
Oben/Unten: 260x360mm
Reflex: 236x320mm (hintere Kanten abrunden!)
Hinten: 276x236mm


Wichtig:

Die Maße gelten nur für 20cm-Breitbänder, bevorzugt Visaton BG20 oder Beyma 8AG/N!
Der BG20 ist z.B. im Moment beim Musikhaus Thomann für unschlagbare 25 Euro inkl. Versand zu haben.

Für draußen sollte lieber feuchtigkeitsverleimtes MPX gewählt werden, was dann noch toll mit Wetterschutzprodukten lackiert, lasiert... halt gepinselt wird. Mehrere Schichten sollten schon sein. Wenn man MDF nimmt: Eine richtige Lackierung ist nur mit einer Grundierungen möglich, z.B. für Innentüren. Gerade die Sägekanten sind extrem saugend und sehen immer anders aus. Wie immer beim Selbstbau... das Finish ist immer das Problem.
Wer die Lautsprecher-Chassis dann auch noch versenkt montieren will: Lieber ne größere Holzdicke wählen, unter Beibehaltung der Innenmaße, oder leicht größer, nicht kleiner!

Bauartbedingt sind der obere Mittelton- bis unterer Hochtonbereich hier sehr überbetont. Wer das vermeiden will, regelt das entweder per Equalizer, ODER baut zumindest den Saugkreis nach, der hier veröffentlicht wurde. Passend ist der Sperrkreis der Jungs von "Lautsprecher-Berlin", den ich hier angebe. Allerdings scheinen die Bauteile nicht Standard zu sein, beizeiten werde ich da noch eine Revision mit gängigeren Bauteilen veröffentlichen, wenn ich mal Zeit habe.

Per Equalizer oder Endstufe sollte IMMER ein Hochpass geschaltet werden, der den Lautsprecher von tiefen Frequenzen entlastet. Bauartbedingt kommt eh kein Tiefbass, da sollte man ihn auch davor schützen. Für Maximalpegel kann man ihn irgendwo zwischen 100-200Hz setzen, für den Betrieb ohne Subwoofer sollte man zwischen 50-100Hz anpeilen.



Meine Simulation mit BoxSim: Voller Pegel bis etwa 100Hz, brauchbar bis etwa 80Hz runter. Das muss auch sein, kleiner geht nun echt nicht mehr! Oberer schwarzer Graph ist für Drinnen, roter Graph ist mit Sperrkreis. Man sieht: Rot ist besser als ohne... ;) ...wenn man keinen EQ hat.



Der Sperrkreis von den Jungs von Lautsprecher-Berlin. Wie gesagt, beizeiten werde ich nochmal was mit gängigeren Bauteilen posten.

Größere Boxen mit dem BG20, auch sehr geil! Wenn man mehr will, und/oder mehr Platz hat:
http://geist4711.de/BG20-seite.html
http://www.lautsprecher-berlin.de/partybox.html
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kampfmeersau« (22. März 2015, 03:22)


5

Mittwoch, 25. März 2015, 03:27

Kampfmeersaus Mini-Brüllbox für 20cm-Breitbänder Visaton BG20 oder Beyma 8AG/N:
Optionale Empfehlungen



Hochpass zur Vermeidung von Schäden und schlechtem Klang:

- Ohne Subwoofer: 50 - 80 Hz
- Mit Subwoofer: 100 - 130 Hz


Korrekturschaltung (nur für den BG20!) gegen zu prägnanten Mittel- bis mittleren Hochton:

- Visaton Luftspule SP 1,0 mH / 1,0 mm / 0,5 Ohm
- Visaton MOX Widerstand 10 W / 15,0 Ohm
- Visaton Tonfrequenz ELKO Spezial 1,0 µF

Alles parallel in der Plusleitung. Die Bauteile sollten zusammen etwa 9-10 Euro kosten, von Billigmarken auch weniger.


Terminal und Stecker:

- Neutrik NL4 FC Boxenstecker
- Neutrik NL4 MP (oder MPR) Steckerbuchse

Diese beiden sollten zusammen etwa 7-8 Euro kosten, von Billigmarken auch weniger.


Kabel:

Normales flexibles Kupferkabel. Mindestens 0,75 mm² im Inneren der Box. Draußen sollte bei Verwendung des Neutrik-Steckers ein passendes Kabel mit runder Ummantelung genommen werden. 1,5 mm² sind hier ausreichend für einige Meter Kabellänge.
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6

Donnerstag, 16. April 2015, 21:13

Mein Tischler hat wieder mal exzellente Arbeit geleistet!
Weil er die Möglichkeiten dazu hat, wurde das Gehäuse auf Gehrung verleimt, so lässt es sich bequemer lackieren, dazu gab es noch eine 5mm Einfräsung. Ansonsten sind die Maße aber gleich. Das kleine Extra-Brettchen ist für eine Lautsprecherabdeckung.

Der BG20 sieht gar nicht so hässlich aus, wie er auf einigen Fotos wirkt! Die Membran ist im Vergleich zu anderen 20cm-Speakern extrem leicht, was den guten Wirkungsgrad und einigermaßen guten Hochtonbereich teils erklären dürfte. Sehr gut verarbeitet.

Das Ganze ist nun knapp kleiner als eine auf die Seite gedrehte 24x0,33L-Bierkiste.


















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7

Samstag, 25. April 2015, 17:53



Sieht doch schon ohne Lack ganz gut aus, wie von IKEA! Das ungemachte Bett im Hintergrund bitte ignorieren... ;) Dadurch, dass mein Tischler für die Schallwand beschichtetes weißes Möbel-MDF genommen hat, passt das Ding recht gut ins Schlafzimmer. Aber es wird trotzdem nochmal lackiert, ich war nur zu neugierig! Schleifen, Grundieren, Lackieren, vorher Terminal einpassen, Sperrkreis löten... alls das dauert ja noch, aber ich wollte ihn vorher mal hören. Also schnell ein Testkabel hingepfuscht und durch die BR-Öffnung gelegt, Löcher vorgebohrt, und rein mit dem BG20! Weiter bearbeitet wird er trotzdem noch, aber später einmal...

Dann hab ich die Box auf meine Schlafzimmerkommode gestellt und an meine Kompaktanlage angeschlossen.
Erste Klänge! :woohoo:
Total mies!! :ohmy:
Stimmen verzerrt, Grundrauschen, irgendwie mist... :huh:

Aber schon nach 10 Minuten wurde es deutlich besser. Er braucht also etwas Einspielzeit! In anderen Foren habe ich auch von 50-100 Stunden gelesen, in denen sich der Klang noch positiv verändern wird. Scheint zu stimmen, denn nach der Zeit wird es tatsächlich immer noch ein kleines Stück besser. Krasse Verbesserung in den ersten Minuten Betriebszeit, aber danach auch immer leichte Steigerungen.

Verzerrte Stimmen gehen auf schlechte Aufnahmen zurück. In meinem Fall war entweder die MP3 von schlechter Qualität, oder die Originalaufnahme hat schon schlecht das Studio verlassen. Der BG20 ist da extrem "ehrlich", während manch andere Lautsprecher das besser kaschieren können. Bei guten Aufnahmen klingts dann auch gut!

Das Grundrauschen und Teile der miesen Quali gingen auch auf das Konto meiner uralten Kompaktanlage. An einer Auto-Endstufe klang der BG20 deutlich besser!! Trotzdem bleibt er zum Einspielen erst einmal weiter an der Anlage, und weckt mich so jeden Morgen.

Was noch... Die Mitten sind zu stark, das war zu erwarten, der Sperrkreis ist ja noch nicht drin. In den Höhen fehlt ein klein wenig "zisch", aber auch das war ja zu erwarten und stört eigentlich nicht. Ich habe mit dem EQ der Kompaktanlage ein wenig rumspielt, klang aber blöd. Lieber später den Sperrkreis nachrüsten.

Besonders positiv: Gitarren klingen ziemlich genial, was wohl auch auf die ursprüngliche Bestimmung des BG20 als Lautsprecher für Gitarrenmonitore zurückzuführen ist. Aber: Auch Stimmen bei Punk oder Metal heben sich irgendwie besser von den Instrumenten ab und sind damit deutlich verständlicher zu hören als bei meinen teuren Standboxen, das hatte ich nicht erwartet!

Der Bassbereich ist wie erwartet: Nicht allzu tief, aber voll ausreichend, und ein wenig spaßbetont. Also ist das Gehäusedesign total OK! Unerwartet: Es "kickt" sogar ein wenig wie auf der Kirmes, wenn man mal mit ein bisschen mehr Pegel hört. :)

Insgesamt also durchmischter Eindruck, bin aber am Ende recht zufrieden.
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Samstag, 25. April 2015, 18:01

Nachtrag:
Ich habe nun doch ab und zu das Preset "Rock" beim EQ meiner Kompaktanlage gewählt, was die Höhen anhebt und die Mitten absenkt. Ist OK, aber ohne klingt in vielen Fällen qualitativ besser, liegt wohl an der Qualität des EQ, nicht an den Einstellungen selber.
Der BG20 bündelt sehr stark, auch das war bekannt und ist nicht erstaunlich. Was mir noch aufgefallen ist: Direkt vor der Nase klingt es nicht wirklich gut, mit mindestens 2 Meter Abstand klingt es deutlich besser. WENN der Speaker einen relativ direkt "anguckt", wie gesagt, die Bündelung. Wenn man schräg daneben steht, fehlt viel im oberen Bereich.
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