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Freitag, 19. Dezember 2014, 18:25

3-Zoll-Breitbänder von Tang Band, Omnes Audio und anderen

Da ich mich im letzten Jahr ausführlicher mit den kleinen, klangstarken Lautsprecherchen beschäftigt habe, wollte ich hier einen Thread dazu aufmachen:

Die Breitbänder von Tang Band oder Omnes Audio, darunter gerade die 3-Zoll-Modelle, eignen sich prima für kleine Soundwürfel, Mini-Desktop-Bassreflexsysteme, oder auch für FAST (Fullrange and Subwoofer), Transmissionlines, Hörner und alles, was sich irgendwo zwischen diesen Konzepten bewegt. Ich persönlich liebe Breitbänderklang, besonders die großen 16-22cm-Systeme, die es in jeder Preisklasse gibt, von sehr Kostengünstig bis High-End. Aber nicht überall und immer ist Platz für die monströsen Gehäuse, die für den optimalen Betrieb dieser Art von Speakern meist nötig sind. In billigen Surroundsystemen oder PC-Lautsprechern sind meist kleinere, sehr billige Breitbänder in Plastikgehäusen verbaut. Manchmal klingt das sogar recht gut! Hat das Potential? Aber ja! :) Man muss sich nur einmal die Selbstbau-Szene angucken, da sind die Dinger schon lange Kult! Standalone, FAST, TML, für alles gibt es schon Bauvorschläge, die verdammt gut klingen!

Kurz zur Marke: "Tang Band" ist eine Taiwanesische Firma, die erstklassige Breitbänder, Subwoofer und andere Lautsprecher zu sehr erschwinglichen Preisen produziert. Sie werden z.B. auch in einigen Systemen der bekannteren Marke "Logitech" eingesetzt, wenn auch nicht immer optimal. Auch in der Selbstbau-Szene sind sie sehr beliebt. "Omnes Audio" ist eine Lautsprechermarke, die ebenfalls bei Tang Band vom Band läuft. International sind die "Tangbänder" günstig über "Parts Express" zu bekommen, in Deutschland werden sie von "Blue Planet Acoustic" vertrieben, die anscheinend auch für die Omnes-Audio-Lautsprecher verantwortlich sind und mit Tang Band zusammenarbeiten.

Mehr zu Gehäusen und meinen Berechnungen gibt es morgen!
Einsteigerprobleme? Bitte die TIPPS lesen bzw. drauf verweisen!
ERBAUER: Bollerwagen & Bierkisten
UMBAUER: Skoda Fabia & Partyraum
AUFBAUER: Heimkino & Stereo

ICH:
https://www.youtube.com/user/kampfmeersau ANNUAL TOUR in HAMBURG-Harburg!
EINSTEIGERTIPPS:
http://www.car-hifi-auto.de/faq/2576-bit…rundlagenwissen FÜR und weil DARUM!
PARRY GRIPP:
https://www.youtube.com/watch?v=ERIfLmbsxBU The GUINEA PIG is in your MIND!

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Freitag, 19. Dezember 2014, 19:01

Hier geht es nur um die Tang Band-Breitbänder der 3-Zoll-Klasse!
Wer ganz einfach ein gutes 5.1-System sucht, sollte größere Lautsprecher in Betracht ziehen, oder eben Kombinationen.

Tang Band bietet ziemlich viele gute Breitbänder dieser Größenordnung an, fast ZU viele! Genau blicken da nicht einmal mehr die Fachzeitschriften durch. Viele davon haben aber ähnliche Parameter! In vielen Fällen ist's es also Geschmackssache, was man da nimmt. Wenn man Google befragt, gibt es dort viele Klangberichte. Ungeachtet dessen habe ich mir persönlich zwei Lautsprecher herausgesucht, den Omnes Audio BB 3.01 in 4 Ohm und den Tang Band W3-316b in 8 Ohm, erst einmal aus optischen Gründen: Die Dinger sind echt hübsch, während andere Chassis dieser Marken vom Desgn her selten mein Fall sind. Besondes die Voll-Aluminium-Phaseplugs der Omnes sehen sehr edel aus, und das für etwa 30 Euro Neupreis.

Einsatzgebiet: Kleine Desktop-, oder auch Heimkino-Systeme. Wichtig dabei: Breitbänderklang ist genial. Aber wer ein "vollwertiges" Soundsystem sucht, muss dringend tief trennen, mit dem dadurch eingeschränkten Pegel leben, und für die tieferen Frequenzen noch einen Subwoofer zuschalten. Wer keinen Woofer will, dem bleiben Gehäuse wie den "Cyburg's Needle" als Einsteiger-Fullrange, oder F.A.S.T.-Systemen wie der "Omnes Audio Orange", die den Breitbänder mit einem Subwoofer kombinieren.


Zunächst einmal gilt es einen Zahn zu ziehen: Angepriesen werden die Klangzwerge mit "ab 300 Millilitern" und "ab 100Hz". Beides zusammen geht freilich nicht!

Geschlossene Gehäuse:
- Diese sollten etwa 0,75- 1,5 Liter betragen, wobei etwa 1,1 Liter (plus Chassis-Verdrängung) das Optimum darstellen. Somit lassen sich recht kleine Würfel realisieren. Mehr Volumen bringt hierbei nichts! Mit diesem Volumen sind Frequenztrennungen per Hochpass dringend nötig! Wenn man den vollen Pegel ausnutzen will, sollte man bei etwa 400Hz oder kurz darunter trennen. Nur ist das nur sinnvoll, wenn die Tieftöner/Subwoofer, die darunter das Kommando übernehmen, auch auf den Hörer ausgerichtet sind, sonst geht einfach zu viel verloren! Ich empfehle eine Trennung bei etwa 250Hz, somit ist der Musik- und Stimmbereich noch weitestgehens "vorn", und die Lautsprecher sind bis etwa 15W belastbar, also etwa der Hälfte der Maximalbelastung von 30W bei der 400Hz-Trennung.

Bassreflexgehäuse:
- Wer keinen "boomigen" Tiefbass braucht, kann die kleinen Treiber auch mit etwa 2-3 Liter Gehäusevolumen auf etwa 80Hz Tiefe abstimmen und Glücklich sein. Als Mini-System reicht's dann auch ohne Subwoofer, wenn man keine hohen Ansprücke an Druck und Pegel hat.

Horn/TML/Weiteres:
- Hier bietet sich wie gesagt "Cyburg's Needle" an: Ein minimaler Standlautsprecher für Selbstbau-Einsteiger. Wie beim BR ist hier kein Subwoofer nötig, aber trotzdem nett.


Auf Links habe ich bewusst verzichtet. Aber wer per Suchmaschine sucht, wird auch fündig, selbst mit Bauplänen und Frequenzweiche.
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Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »kampfmeersau« (23. Dezember 2014, 00:50)


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