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Katakomba

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  • »Katakomba« ist der Autor dieses Themas

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Dienstag, 26. Juli 2016, 22:36

Car-Hifi: Tipps, Tricks sowie Grundlagen, Teil 1.0 Musikdateien und Qualität

Vorab gleich ein ganz wichtiger Punkt, den viele vernachlässigen, ist die Qualität der verwendeten Dateien bei der Wiedergabe. Nicht nur die Anlage „macht den Ton“, sondern auch die Qualität der verwendeten Dateien!

Bei MP3 entscheidet nicht nur die Samplingrate, wobei man da auch bevorzugt 320kBit verwenden sollte. Man darf sich mit einer High-End-Anlage, oder einer Nahekommenden, nicht über mangelhafte Wiedergabequalität beschweren, wenn die Ausgangsdateien schon nicht in Ordnung sind. Es gibt manchmal auch MP3´s mit besserer Qualität bei 128kBit, als so manche mit 320kBit. Z. B. kenne ich einen Internet-Radiosender, der mit 128kBit arbeitet, aber dabei besser ist als viele andere mit wesentlich höherer Bitrate. Ein „Wandeln“ von MP3 zu WAV würde ich gleich ganz vermeiden. Ganz einfach, weil die Qualiät zwar downgesampelt werden kann, aber nicht Upgesampelt. Sprich, schlecht, oder nicht im WAV Format aufgenommene Musikdateien kann man nicht wirklich durch Soft- oder Hardware verbessern, sondern lediglich verschlimmern.

Das ist wie beim Fotografieren, wenn das Ausgangsbild Pixelig ist, kann man nur noch wenig, bis überhaupt nichts tun, um es noch irgendwie gestochen scharf zu bekommen.
Das Ausgangsmaterial entscheidet also.

Am besten sind „Theoretisch“ WAV Dateien, bzw. Original-CD´s. Viel gelobte Online-Musikstream Anbieter, bei denen man sich Lieder offiziell und legal gegen ein gewisses Endgeld herunterladen kann, schneiden meiner Meinung nach eher schlechter ab, als wenn man sich eine Original CD der/des selben Interpreten kauft. Wer dies nicht glauben will kann gern mal den Test machen. Vorausgesetzt die Heimische, oder auch Autoanlage ist in der Lage sauber und natürlich Lieder Wiedergeben zu können.
Klar, Online Dienste machen es einem einfach, und sind ggfs. auch günstig, doch die Qualität erleidet dabei gewisse Einbußen.

Ich finde das ganze sehr schade, da viele Firmen sehr viel Geld in beste Qualität bei der Produktion investieren, aber viele Endverbraucher das entweder nicht heraushören, heraushören wollen, und ggfs. auch nicht berauschendes Audioequipment für die Wiedergabe verwenden (wollen). Das fängt bei der Musikdatei an, geht über den D/A Wandler,
geht über den Vorverstärker, die Endstufe, und endet bei den Lautsprechern. Ich würde sogar behaupten, dass der D/A Wanlder fast das Herzstück der Anlage darstellt. Sogar im günstigeren Preisbereich kann es relativ gut klingen, wenn der genannte Wandler brauchbar ist. Wenn allerdings -alles- bei den Komponenten „stimmt“, dann ist „fast“ gleichzeitig auch ein Klangerlebnis garantiert.
Wobei ich nicht die Tatsache verschweigen will, dass auch Original-CD´s nicht immer optimal aufgenommen, bzw. abgemischt sind. Also nicht verzagen, wenn mal etwas auf Anhieb nicht so gut gefällt, erst einmal andere CD's ausprobieren!

Man findet bei CompactDiscs auch oft die Art der Aufnahme von analog bis zu rein Digital. Z. B. „DDD“ sagt noch nichts über eine gute Klangqualiät aus, auch wenn der ganze Weg bis hin zur fertigen CD digital war. Wer es bei analogem Ausgangsmaterial für eine (AAD oder ADD) CD genau wissen will, der sollte auch wissen, dass es letztendlich auch von den verwendeten Mikrofonen, deren richtigen Positionierung, bzw. Ausrichtung, und vom Mischpult uvm. abhängt, ob die Aufnahme wirklich brauchbar wurde/ist.

(Für alle die Erklärungen zu „DDD“, „AAD“, usw. bei CD's suchen, diese findet man im Internet unter „SPARS Code“)


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Lautsprechertüftler der selbst konstruiert und nicht konsumiert.. ;-)

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