von der böse Golf am Fr 10. Okt 2008, 22:13
stellt euch ne definierte strecke vor... z.b. die strecke zw. LS und ohr...
wenn man sich jetzt dazwischen ne sinus-welle vorstellt, dann kann die ja erstmal irgendwie anfangen... sagen wir z.b. mit der mitte von nem tal... am ohr kommt ist es aber genau der nulldurchgang...
jetzt kann man entweder am ausgangspunkt das signal so drehen, dass es mit nem tal vielleicht mit nem nulldurchgang losgeht, am ohr kommt dann vielleicht nen wellenmaximum an.
die verzögerung des signals bewirkt ja das selbe... ob man das signal nun dreht oder verzögert... am ohr (bzw. an nem definierten punk) verändert sich was!
da man jetzt aber nicht nur einen LS hat, sondern zwei, versucht man die beiden in phase spielen zu lassen, damit sich die wellen addieren. d.h. im ohr sollten gleichzeitig zwei wellenmaxima oder zwei wellenminima ankommen..
der super-gau ist, wenn vom einen LS nen tal kommt und vom anderen nen berg. dann addieren die sich zu null... löschen sich also aus!
das ist immer noch ne ultra-grobe erklärung, aber vielleicht kann man den sachverhalt etwas besser verstehen....
nen 180°-phase-shift ist quasi ne spiegelung der welle an der mitte.. nen berg wird zum tal und umgekehrt!
hört sich alles nach den totalen mikro-effekten an, aber hat absolut auswirkungen!
erst wenn alle LS in der richtigen phase schwingen, dann ergibt sich ne optimale fokussierung und man kann die einzelnen instrumente, stimmen usw. perfekt orten..